Karte Bodensee
Packen für den Urlaub

Acht Tipps für mehr Platz und System
Packen für den Camping Urlaub

Reisemobil

Packen ohne Stress

Wer kennt es nicht: die Taschen sind schon voll und es liegen noch dutzende ungepackte Sachen für den Urlaub auf dem Bett. Und in welchen Koffer wurde jetzt gleich nochmal die Luftpumpe eingepackt? Gerade beim Camping ist der Platz begrenzt – statt eines großzügigen Appartements, hat man auf dem Campingplatz im Wohnmobil oder Zelt meist weniger Raum, um unzählige Dinge einzupacken. Es gibt einige Tipps und Tricks, um Platz zu sparen, ein System zu bewahren und das Packen zu erleichtern. Wir haben für Sie die acht besten zusammengestellt.

   1. Packliste

Statt alles in den Koffer zu werfen, das vor der Nase liegt, macht es Sinn sich eine Packliste zur Hilfe zu nehmen. Schon eingepackte Dinge werden abgehakt, um die Übersicht zu bewahren. So wird sicher nichts vergessen und unnötige Dinge bleiben Zuhause. 

   2. Die richtige Kleidung

Wählen Sie Ihre Kleidung am besten so aus, dass sie untereinander gut kombinierbar ist – schlichte Basics sind auf jeden Fall ein Muss. Statt für jedes wild gemustertes Shirt einen individuell passenden Rock mitzunehmen, können Sie so auf das ein oder andere Kleidungsstück verzichten. Einige Campingplätze bieten Waschmaschinen an, so dass besonders bei längeren Reisen zwischendurch einfach gewaschen werden kann.

   3. Rollen statt falten

Wer seine gut ausgewählte Kleidung straff zusammenrollt, spart sich nicht nur nervige Falten im Urlaub: Im Tetris-System können die kleinen Päckchen ordentlich in den Koffer platziert werden. Jede Ecke wird dadurch sinnvoll genutzt und Platz wird gespart. Kleine Lücken können mit Socken ausgestopft werden.

   4. Die richtige Reihenfolge

Viele Urlauber haben nicht nur das Problem, dass sie zu viel mitnehmen möchten, sondern dass sie es auch in der falschen Reihenfolge einpacken. Am besten überlegt man sich genau, welcher Gegenstand an welchem Zeitpunkt der Reise benötigt wird. Häufig genutzte Sachen kommen ganz oben in die Tasche. So werden Zeit und Stress gespart. Grundsätzlich gilt außerdem: schwere Sachen werden tendenziell zuerst in den Koffer gepackt, leichte Sachen kommen oben drauf. So wird wildes Rumfliegen im Koffer vermieden. 

   5. Grundausstattung beim Kochen

Für den Campingurlaub ist in der Regel eine Grundausstattung an Kochutensilien genug. Ein bis zwei verschieden große Töpfe und Pfannen, eine Grillzange und ein Pfannenwender müssen auf jeden Fall in das Gepäck. Ein bis zwei Besteck- und Geschirrsets sowie zwei Tassen und Gläser pro Person reichen für den Urlaub aus.

    6. Kosmetik im Kleinformat

Urlaub ist die perfekte Zeit, um die ganzen Probepackungen aufzubrauchen, die vom letzten Drogeriebesuch, dem letzten Zeitschriftenkauf oder dem letzten Urlaub übriggeblieben sind. Es gibt auch kleine Reisebehälter, in die Shampoo und Co. umgefüllt werden können – statt 500 ml reicht oftmals auch das kleine Päckchen.

    7. Klemmstange in der Dusche

Wohnmobilbesitzer, die ihren Urlaub auf einem Campingplatz mit guten Sanitäranlagen verbringen, nutzen die eigene Dusche im Camper eher selten. Wieso nicht eine Klemmstange in der Dusche befestigen, an die weitere Kleidung gehängt werden kann? Auch schmutzige Schuhe können in der Dusche aufbewahrt werden.

    8. Gegenstände umfunktionieren

Statt viele verschiedene Dinge mitzunehmen, lohnt es sich zu überlegen, welche Gegenstände umfunktioniert werden können. Richtet man eine Stirnlampe beispielsweise in einen Wasserkanister, entsteht eine Lampe mit angenehmem Licht. Für den perfekten Grillabend, ist ein Grillanzünder gar nicht unbedingt nötig: Die Kohle kann auch mit Tortillachips angezündet werden. Nasse Schuhe können mit schon getragener Wäsche ausgestopft werden, damit sie über Nacht trocknen.